Zentrum für
Orthopädie und Unfallchirurgie
Lindauer Straße 16/1       88069 Tettnang
Tel.: 07542/9339-0

Korrekte Lagerung des Babys bei der Ultraschalluntersuchung    Regelrechte Darstellung der Säuglingshüfte im Ultraschall, sog.1A-Hüfte

Die Ultraschall-Untersuchung oder Sonografie der Hüftgelenke beim Säugling

gehört zur Säuglings-Vorsorge. Sie wird erstmals beim 10 Tage alten Säugling durchgeführt, ist schmerzlos und bedeutet keine Strahlenbelastung. Je nach Befund muss sie ein- oder mehrmals wiederholt werden, falls das Ergebnis eine Behandlung notwendig macht.

Die Untersuchung dient der Erkennung einer Unreife des Hüftgelenkes, die an einer fehlenden knorpeligen Ausbildung des Hüft-Pfannendaches sichtbar ist und während der späteren Entwicklung zu einer Auskugelung des Hüftkopfes mit schweren Gangstörungen führen kann.

Die Ultraschall-Untersuchung dient aber auch der Erkennung kleinerer Unregelmäßigkeiten der Hüftentwicklung, die später Ursache für eine frühzeitig entwickelte chronische Entzündung der Hüftgelenke (Coxarthrose) sind und daher frühzeitig und bequem durch breites Wickeln behandelt werden sollten.

Diese "Hüftgelenksdysplasie" wird meistens mit einer über dem Strampler getragenen "Tübinger Schiene" (siehe unteres Bild) behandelt, welche die Nachreifung der Hüftpfanne bewirkt, bevor das Kind zu Laufen beginnt.
Bei rechtzeitiger Erkennung dauert die gesamte Behandlung mit der Tübinger Schiene meist nur 10-12 Wochen und wird vom Baby und den Eltern problemlos angenommen.

Die Hüftsonografie bei Säuglingen wird ausschließlich von Dr. Locher durchgeführt. Es ist sinnvoll, dafür einen für Sie und ihr Baby günstigen Termin telefonisch zu vereinbaren.

Das Tragen der Hüftschiene ist für das Baby nicht unbequem und wird sich später gelohnt haben  Die Mutter lernt das Anlegen der Schiene